Leichte Unregelmäßigkeiten im Ablauf der Wiener Stadtliga. Die 29. Runde wird vorgezogen und die Spiele werden über sieben Tage verteilt. Ostbahn kann mit einem Remis gegen Fortuna den Meistertitel fixieren – es wird aber wohl eher ein voller Erfolg werden. Heiß umkämpft sind allerdings noch die Ehrenplätze. Ein direktes Duell um diese findet zwischen Austria XIII und Stadlau statt. Das Team der Wiener Linien hat aber gute Karten auch nach dieser Runde weiter auf Platz zwei zu stehen – Donau müsste wohl zu besiegen sein. Für Wienerberg gibt es die Chance eventuell Slovan in die rote Zone der Tabelle zu stoßen. Dazu wären aber drei Punkte in Gerasdorf notwendig – denn andererseits ist ja nicht anzunehmen, dass Slovan gegen Post Punkte holen kann. Unterhaus.at hat Christian Taufer, Sektionsleiter bei den Wiener Linien, um seine Tipps für die aktuelle Runde gebeten.
Ostbahn XI hat in der 26. Runde der Wiener Stadtliga mit dem Sieg über den NAC eindrucksvoll dargelegt ein würdiger Meister der Wiener Stadtliga 2011/2012 zu sein. Faktisch steht ja Ostbahn schon lange Zeit als Meister fest. Das Team der Wiener Linien hat gegen Gersthofer remisiert und damit ist Ostbahn der Titel praktisch nicht mehr zu nehmen. Es besteht lediglich eine hypothetische mathematische Variante. Wienerberg hätte sich gegen Austria XIII drei Punkte verdient, holt aber im Kampf gegen den Abstieg nur einen Zähler. Slovan kann gegen den FavAc keine Punkte holen. Post gewinnt gegen den LAC klar mit 5:1.
Die 26. Runde der Wiener Stadtliga hätte eigentlich das „Endspiel" um die Meisterschaft zwischen dem NAC und Ostbahn bringen sollen. Aktuell liegt allerdings Ostbahn zehn Punkte vor dem NAC und die Meisterschaft ist wohl entschieden. Mit einem Sieg könnte es Ostbahn auch „mathematisch" endgültig schaffen die Meisterkrone zu erobern. Für Slovan, Admira Technopool und Wienerberg geht es noch um vielleicht überlebenswichtige Punkte. Im schlimmsten Fall könnten ja vier Mannschaften aus der Wiener Stadtliga absteigen. Johann Astl, sportlicher Leiter des Cashpoint Favoritner Athletik Club, hat die kommende Runde für unterhaus.at getippt.
Ostbahn strebt dem Meistertitel entgegen – natürlich hat man auch gegen Wienerberg gewonnen. Fünf Runden vor Meisterschaftsschluss sind zehn Punkte Vorsprung doch recht beruhigend. Der NAC ist wieder Tabellenzweiter – Franz Kurz, der neue Trainer des NAC, konnte die Mannschaft motivieren einen 1:2 Rückstand gegen den LAC doch noch in einen Sieg zu verwandeln. Im Kampf gegen den Abstieg holt Admira Technopool einen wichtigen Punkt gegen Post. Slovan hält sich am vierzehnten Platz – dieser garantiert den Ligaverbleib aber keineswegs. Der Blick nach oben in die Regionalliga Ost bezüglich der Anzahl der Wiener Absteiger wird eine Zitterpartie, die bis zur Oberliga Auswirkungen haben könnte.