Hallein boxt sich vom letzten Platz weg

Mit hallein fceinem 3:1-Erfolg über Leogang konnte der FC Hallein die rote Laterne abgeben. Nach der Gästeführung durch Patrick Langegger besorgte Markus Rainer rasch den Ausgleich. In der zweiten Hälfte gelang zunächst Cem Emen der Führungstreffer, ehe Christoph Siller in den Schlussminuten einen raschen Gegenangriff zum 3:1-Endstand über die Linie bugsierte.

Der Druck auf den Schultern der Halleiner ist natürlich groß. Es ist nicht angenehm, als Tabellenletzter in ein Spiel zu gehen. Die Verkrampfung ist der Schimpl-Elf von Beginn an anzusehen. Leogang kommt besser ins Spiel, findet auch gute Chancen vor. Doch Silvio Zanchetta im Tor der Halleiner kann seinen Kasten vorerst sauber halten. Nach einem individuellen Fehler in der Halleiner Hintermannschaft nutzen die Gäste aber doch die Chance, in Führung zu gehen. Gespielt ist etwas mehr als eine halbe Stunde. Dieser Gegentreffer löst aber scheinbar die Blockade bei den Hausherren. Sie spielen nun befreiter auf, kommen durch Markus Rainer zum raschen Ausgleich. Nach einem geblockten Schuss von Cem Emen ist der Spieler mit der Rückennummer elf zur Stelle und schiebt trocken ein.

Hallein geigt auf und trifft zwei Mal

Nach dem Seitenwechsel zeigen die Halleiner Jungs, welches Potential in ihnen steckt. Sie spielen gut und druckvoll nach vorne, kommen zu einigen Chancen. Auch Leogang hat die Führung am Fuß, es dauert aber bis zur 75. Minute, ehe der nächste Treffer fällt. Und dabei jubeln die 200 heimischen Zuschauer. Denn Cem Emen setzt sich im Strafraum durch und zieht zum 2:1 ab. Dem noch nicht genug kann Hallein noch einen Konter wenige Minuten vor dem Schlusspfiff zur 3:1-Entscheidung beenden. Leogang bemüht sich zwar weiter, Torerfolg ist ihnen aber keiner mehr vergönnt.

Interessantes Detail: Schiedsrichter Christian Struz verteilt in Summe sechs gelbe Karten. Keine einzige wegen einem Foulspiel.

Stimme zum Spiel:

Roy Tittler (Sektionsleiter des FC Hallein 04): "Wir waren bis zum Gegentor sehr verkrampft. Danach haben aber alle in die Hände gespuckt und ordentlich Gas gegeben. Vor ein paar Wochen hätte uns ein Gegentor nicht so gut getan. Zum Glück ist uns rasch der Ausgleich gelungen. Es war schon wichtig, vom letzten Platz weg zu kommen. Bis Platz sechs liegt alles sehr eng zusammen."

von Harald Dworak


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