Wie ein Baby zum Riesen wurde . . .
Die einen sitzen um diese Zeit in der Stammbar, andere schlafen
schon. Ein junger, von einer Vision besessener Schörflinger war um
Mitternacht aber Feuer und Flamme, eine Internet-Domain zu reservieren.
Was an diesem 26. Juni 2007 mit wenigen Buchstaben, jedoch vielen Ideen
begann, ist mittlerweile zu einer Erfolgsstory geworden, die Seiten
füllen könnte. Doch es geht auch kurz, informativ, seriös, unterhaltsam
und serviceorientiert. Eigenschaften, die sich ideal mit jenen des
Produkts decken...

Der junge Schörflinger hieß übrigens Thomas Arnitz. Die Handvoll
Buchstaben, die er in die Tasten klopfte, ergaben die Kombination
www.ooeliga.at. Mittlerweile haben über 500.000 unterschiedliche
Personen (Unique Visitors) den „Zutrittscode“ für das Mekka des
oberösterreichischen Amateurfußballs im Web eingegeben. Doch alles der
Reihe nach: Nur sechs Wochen benötigten Mag. Arnitz und sein Partner und
Freund Mag. Michael Lattner für die technische und graphische
Gestaltung der Website, die am 8. August 2007 online ging. Mit der
Community wuchs auch die neue Heimat für die Radio Oberösterreich Liga.
Videos, „Goalumnen“, Analysen, Interviews, Exklusivstorys, Team der
Runde, Tor des Monats, Live-Ticker – ooeliga.at antwortete auf alle
Wünsche der Fans mit einem Heureka. Das hin und wieder auch blond,
hübsch und sommerlich bekleidet sein darf. Die OÖ-Liga Girls waren vom Start weg ein fixer Bestandteil. Und richtig heiß! Fand
übrigens auch der Playboy, der etwa Doris Kemptner oder Bernadette Kaspar auf eine
Hochglanz-Fotostrecke knallte. Während sich immer mehr der Verdacht
erhärtete, dass die jährliche Wahl zum „Liga-Girl des Jahres“ gut und
gerne als Miss Austria Finale durchgehen könnte. Eine Krone, die sich die Liga-Girls Silvia Hackl, Tatjana Batinic, Isabella Stangl & Anna Hammel tatsächlich aufsetzten.
Apropos Krone: Jene im Kleinformat lässt in Kooperation mit ooeliga.at
jedes Monat das aktuelle Liga-Girl prominent aus den „Donauwellen“
lachen. Während ORF Oberösterreich seit Mai 2008 als kompetenter
Medienpartner des Portals fungiert. Einen Monat später stieg übrigens
die erste Live-Übertragung in Ton: Wolfgang Bankowsky kommentierte die
Partie Sattledt – LASK/Amateure. Im September 2008 gab´s dann bei
Pasching – Donau Linz zum Ton auch ein Live-Bild. Dazwischen lag das
erste ooeliga.at-Clubbing im Kkdu Vöcklabruck. Die 1200 Partygäste
wurden bei der Zweitauflage im Welser Fifty-Fifty im Juni 2009 mehr als
verdoppelt. Kurz darauf schickt Chef Thomas Arnitz mit noeliga.at auch in Niederösterreich ein Portal nach Vorbild des erfolgreichen
Projekts im Land ob der Enns ins Rennen. Die Strukturen im Hintergrund
wurden den steigenden Anforderungen und Zielen angepasst.
Ehe nach der Einführung des Super-Live-Tickers und einer
Live-Konferenzschaltung in Ton von drei Spielen der neue
ooeliga.at-Live-Ticker im April 2010 seine Geburtsstunde feierte, mit
Toralarm, Aufstellungen, Wechsel, Blitztabelle und anderen Funktionen
der vierthöchsten Spielklasse noch mehr Aktualität in der medialen
Berichterstattung, noch mehr Professionalität verlieh. Eine im
Amateurfußball einmalige Applikation, die Thomas Arnitz mit Michael
Lattner und Draženko Panic realisiert hatte.
Im August 2010 folgten innerhalb von nur zwei Wochen der dritte und der vierte Strich - steirerliga.at und unterhaus.at waren geboren - und diese Geschichte um zwei weitere Kapital reicher. Im März 2011 wird das nächste Bundesland in Angriff genommen - www.kaerntnerliga.at
Kein Wunder, dass das LIGAPORTAL-Team mittlerweile über 60 Mitarbeiter zählt. So viel Leidenschaft. So viele Meilensteine. So viel Fußball. Und das alles nur, weil ein junger Schörflinger spätnachts große Pläne schmiedete, um sich dann nie mit Kleinem zufrieden zu geben.
von Raphael Oberndorfinger
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