Diesmal kommt der Torjäger der Unterliga Ost, Markus Pink, zu Wort. Er konnte für den ASKÖ Köttmannsdorf gleich 17 Mal einnetzen und steht damit an erster Stelle bei den Torschützen in seiner Liga. Der 20-Jährige sprach mit unterhaus.at darüber, warum es heuer bisher so gut gelaufen ist und wie er sich seine Zukunft in Köttmannsdorf vorstellt.
Kampf um den Aufstieg
Der ASKÖ Köttmannsdorf liegt in der Unterliga Ost an der vierten Stelle und darf man dem Torjäger des Vereins Glauben schenken, will man den Aufstieg in die Kärntner Liga unbedingt noch schaffen, obwohl sich Markus Pink darüber im Klaren ist, dass es keine leichte Aufgabe sein wird. "Welzenegg wird nicht mehr zu biegen sein, die haben sich auch im Winter mit zwei guten Leuten verstärkt", ist sich der Stürmer sicher. Außerdem bemerkt er schmunzelnd auf die Ziele angesprochen: "Es ist schon mal gut, dass wir sicherlich nicht mehr absteigen werden".
Gründe für die tolle Herbstsaison
Angesprochen auf die gute Vorstellung im Herbst, die er abgeliefert hat, meint Markus Pink: "Fußball ist noch immer ein Mannschaftssport, da muss mehr passen. Ich alleine kann da nicht viel ausrichten, man kann nur erfolgreich sein, wenn alle an einem Strang ziehen. In Köttmannsdorf gefällt es mir ganz gut und ich fühle mich wohl." Der Wechsel in die Unterliga Ost war für den jungen Stürmer genau das Richtige, denn vorher spielte er in Klagenfurt und da gab es immer wieder Probleme, vor allem auch finanzieller Art, wie jeder Fußballinteressierte weiß. "Das war eine schwierige Situation, wenn du kein Geld siehst. Jeder muss ja seinen Lebensunterhalt bestreiten und die Fixkosten begleichen. Daher habe ich mich dazu entschlossen, mich ligamäßig nach unten zu bewegen, aber ich habe diese Entscheidung noch nie bereut. Außerdem gehe ich jetzt nebenbei einer Beschäftigung nach und das ist schon sehr wichtig, ein festes Standbein zu haben." Diese Sicherheit ist laut Markus Pink auch für die gute Herbstsaison verantwortlich.
Stärken und Schwächen
Der Goalgetter des ASKÖ Köttmannsdorf strotzt vor Selbstbewusstsein und erklärt: "Meine Stärken sind vor
allem die Lauf- und Kampfbereitschaft. Außerdem gehe ich immer mit der nötigen Einstellung ins Spiel, was meiner Meinung nach sehr wichtig ist. Am Spielfeld fehlt mir selten die Übersicht. Des Weiteren verfüge ich über einen guten Schuss und beim Drippeln kann mir keiner so schnell etwas vormachen." Auf seine Schwächen angesprochen winkt Markus Pink ab: "Das Interview lesen sicher auch meine Gegner, also werde ich darüber keine Auskunft geben."
Zukunftsperspektive
Auf seine Ziele für die nächsten Jahre angesprochen meint Markus Pink: "Ich bin erst 20 Jahre alt, da kann sich noch einiges tun. Zuerst muss man mal sehen, ob wir den Aufstieg schaffen oder nicht. Alles weitere wird sich dann ergeben."
Wordrap
Facebook: immer online
Idol: Thierry Henry
Lieblingsverein (national): habe ich keinen
Lieblingsverein (international): Spanien
unterhaus.at: gute Statistiken
schönster Urlaubsort: Malediven
Österr. Nationalmannschaft: da sage ich lieber nichts dazu
Lieblingsessen: Lasagne
Lieblingsgetränk: Bier
österr. Meister in der Bundesliga 2011/12: Red Bull Salzburg
Spitzname: Pinki
VSV oder KAC: ich gehe gerne in die Eishalle, für mich gibt es aber keinen Favoriten
Musik: House
Winterpause: dauert lange, bin aber zwischendurch mit Freunden unterwegs
unterhaus.at bedankt sich für das interessante Gespräch.
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von Almut Smoliner
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